Türkisch eine Weltsprache?

Verfasst von Dr.h.c. Volkan Coskun

Die türkische Sprache ist eine von den Turksprachen hervorgehende Sprache die heute von mehr als 100 Millionen Menschen auf der Welt gesprochen wird. Mit einigen dialektischen Unterschieden wird sie heute in der Türkei, Nordzypern, Mazedonien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Kosovo und in abgewandelter Form als Azeri in Azerbeycan gesprochen. Außerdem ist sie durch Migranten in West und Mitteleuropa, sowie in Nordamerika, Kanada und Australien verbreitet.

Insbesondere in Deutschland ist die türkische Sprache allgegenwärtig, durch die vielen Migranten mit ihren Lebensmittelgeschäften, Restaurants und kulturellen Veranstaltungen ist türkisch heute in jeder deutschen Großstadt ein Teil des Stadtbildes geworden.

Hier zieht sich die Sprache in dutzenden verschiedenen Dialekten durch alle Schichten, vom Arbeiter zum Zahnarzt. Umso wichtiger ist es bei Übersetzungen zu wissen, dass der allgemein verbreitete Glaube, dass es doch bei der Anzahl von Migranten ein leichtes wäre mal schnell einen Text zu übersetzen falsch ist. Die türkische Sprache hat eine von der deutschen Sprache komplett unterschiedliche Grammatik und auch ein Satz der im deutschen durch drei Wörter besteht kann im türkischen durchaus um das doppelte länger werden.

Bei Ihren uns sehr wichtigen Aufträgen ist daher insbesondere ein Übersetzer gefragt, der sich mit der demografischen Beschaffenheit und der Kultur Ihrer Zielgruppe sehr gut auskennt. Eine wortwörtliche Übersetzung würde hier komplett das Ziel verfehlen. Wir bitten Sie daher uns alle Ihnen bekannten Informationen zur Zielgruppe mitzuteilen. Ferner sollten Sie wissen, daß es in der türkischen Sprache keine Artikel gibt und die Endungen nach der Vokalharmonie ausschlaggebend für die Fallbildung ist. In deutschen Texten kommen öfter Präpositionen ohne Nomen vor, insbesondere in Webseiten oder Formularen ist dies der Fall. Die kann dem Übersetzer große Schwierigkeiten bereiten. Als Beispiel kann hier „von… bis …“, „aus…..“ „bei….“ und ähnliches genannt werden. Im türkischen Text kommen außerdem dritte Personen ohne Namensangabe vor und es gibt kein „er“, „sie“ oder „es“, sondern nur ein Personalpronomen für alle drei Geschlechter. Eine weiter Herausforderung sind die Buchstaben die es zusätzlich in der türkischen Sprache gibt, so ist dass i ohne oder mit Punkt ein phonetisch vollkommen verschiedener Buchstabe, wenn man hier beim Druck und auch in der Aussprache nicht darauf achtet kann es sehr befremdliche Wortbedeutungen mit sich ziehen, die sogar in einer schweren Beleidigung enden können, umso wichtiger ist für Sie hier eine zuverlässige Übersetzung und Druckerei, bzw. eine Datei die in einem Format geliefert wird, welche eine Verwechslung der Buchstaben ausschließt, z.B. eine druckfertige PDF.

Hier möchten wir auch darauf hinweisen, dass Übersetzungen vom deutschen ins türkische durchaus einen beachtlich längeren Quelltext haben können, daher wundern Sie sich bitte nicht wenn der Quelltext mehr Normzeilen enthält als Ihr Zieltext, nur so ist eine erfolgreiche Ansprache Ihrer Zielgruppe gewährleistet.

Auf das Briefing kommt es an

von Giselle Chaumien-Wetterauer

Wer ein Produkt oder eine Dienstleistung kauft, erwartet Qualität. Zu Recht. Das gilt natürlich auch für Übersetzungen. Doch gerade da ist es schwieriger festzumachen, was Qualität ist. Wie können Kunde und Dienstleister schon im Vorfeld sicherstellen, dass der übersetzte Text den Erwartungen gerecht wird?

Dass auf der Dienstleisterseite ausschließlich Profis eingesetzt werden, versteht sich von selbst. Zweiter Grundsatz: Ein Fachübersetzer übersetzt in der Regel ausschließlich in seine Muttersprache. Ausnahmen bestätigen die Regel. Dritter Grundsatz: Der Übersetzerprofi verfügt über einschlägige Kenntnisse auf dem gefragten Fachgebiet. Und selbstverständlich sind Werte wie Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Professionalität, Verschwiegenheit u. a. ebenfalls von zentraler Bedeutung.

So weit, so gut. Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Oder manchmal doch?

Folgender Fall: Ein Kunde erhält die fremdsprachliche Fassung seines Textes, liest ihn durch… Stirn runzeln, Nase rümpfen, Augenbrauen hochziehen – nein, das wollte er nicht. Was ist geschehen?

Die Fachbegriffe sind absolut korrekt übersetzt, es gibt keine Rechtschreibfehler, jedes Komma stimmt, der Sinn ist richtig wiedergegeben, aber… der Text soll in der nächsten Kundenzeitung erscheinen. Der Kunde wollte keine wortgetreue Übersetzung, sondern eher eine adaptierte Fassung in der Fremdsprache.

Und warum hat er das nicht VOR bzw. bei Auftragserteilung gesagt? Danach gefragt, sagt er, er habe nicht gewusst, dass das wichtig sei.

Auf das Briefing kommt es an

Erläutern Sie als Kunde dem Auftragnehmer so präzise wie möglich, was Sie erwarten und was Sie mit dem fremdsprachlichen Zieltext bezwecken. Das aktuelle Stichwort hierzu lautet: Briefing. Orientieren Sie sich dabei an folgenden Kriterien:

– Für welche Zielgruppe ist Ihr Zieltext gedacht: Mitarbeiter, Arbeitsgruppe, Kunden, Anwender des Produkts, Internetbesucher, Blog-Leser…

– Welchen Zweck soll Ihr Zieltext erfüllen: „nur zur Information“ (also Arbeitspapier), Anleitung, Anweisung, Marketingzwecke, Imagepflege, Presse…

– Ist vorgesehen, dass Ihr Zieltext gedruckt wird, zum Beispiel in einer Kundenzeitung? Oder online ins Internet gestellt wird?

– Soll Ihr Zieltext eventuell sogar gesprochen werden, weil Sie einen Videofilm z.B. für YouTube erstellen wollen?

Gerade beim letzten Punkt ist eine Vorabinformation absolut notwendig, denn der Erfolg des späteren Films hängt ganz wesentlich davon ab: Wird der Text gesprochen, ist  die Länge ganz wichtig, denn jedes Wort muss genau zum Bild passen – und zwar zum richtigen Zeitpunkt.

Betrachten Sie die Zeit, die Sie als Auftraggeber für das Briefing Ihres Dienstleisters aufwenden, als Investition. Denn Sie sparen nicht nur Zeit und Kosten, sondern bereiten damit einen fruchtbaren Boden für beste Qualitätsarbeit – wie Sie es erwarten!

Was kann ein Auftraggeber noch tun, damit die Dienstleistung „Übersetzung“ so erbracht wird, wie er es sich wünscht?

  1. Das A und O ist ein guter Ausgangstext: Aus einem mangelhaften Text kann selbst der beste Übersetzer der Welt keinen guten Text basteln. Achten Sie deshalb auf den konsequenten Gebrauch von Fachtermini. Was in einem Abschnitt eine Kuh ist, kann im nächsten Abschnitt kein Ochse sein! Firmeninterne Abkürzungen sind zu vermeiden bzw. zu erläutern.
  2. Nennen Sie einen Ansprechpartner, der dem Übersetzer für inhaltliche Rückfragen zur Verfügung steht. Dieser sollte darüber informiert und auch erreichbar sein.
  3. Stellen Sie geeignete Hilfsunterlagen bereit: Firmenwörterbuch (falls vorhanden), Unternehmensbroschüren, Hauszeitungen, frühere (gute) Übersetzungen usw.
  4. Geben Sie dem Übersetzer ausreichend Zeit. Erteilen Sie Ihren Auftrag nicht auf den „letzten Drücker“ – Ihr Übersetzer braucht für die Arbeit die notwendige Zeit.

Zusammen mit dem oben beschriebenen Briefing leistet der Auftraggeber hiermit einen guten Beitrag im Hinblick auf die Qualität des gewünschten Zieltextes.

Sie meinen, das ist einzig und allein Aufgabe des Auftragnehmers? Aber nein!
Wenn Sie einen Anzug oder ein Kleid in einem guten Bekleidungsfachgeschäft kaufen, sagen Sie doch auch, wofür Sie das Kleidungsstück benötigen: ein Ballkleid, ein Cocktailkleid, ein Kleid für ein Vorstellungsgespräch, ein Smoking… Alles klar?

Mit dem Paket an Informationen über Zielgruppe, Zweck usw. ist der Übersetzerprofi dann gut gerüstet, um sich an die Arbeit zu machen und Ihren gut aufbereiteten Text in die Fremdsprache zu übertragen. Er weiß dann, ob Sie eine fremdsprachliche Fassung erwarten, die sehr nah am Ausgangstext ist, oder ob Sie mehr eine Adaptierung als eine Übersetzung wünschen.

Fazit: Ein guter Ausgangstext, gepaart mit einem präzisen Briefing, ist nicht nur übersetzer- und übersetzungsfreundlich, sondern schont auch Ihr Budget. Aber vor allem erhalten Sie dann von einem guten Übersetzungsprofi einen fremdsprachlichen Text, der „sich wie ein Original liest“.

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Unsere Übersetzer leben und arbeiten in über 100 Ländern weltweit. Sie kennen die lokalen Anforderungen an Texte – wie zum Beispiel formale oder inhaltliche Vorgaben. Insbesondere bei Texten mit werblichen Botschaften oder juristischen Inhalten kann dies von höchster Bedeutung sein. Profitieren Sie etwa von der interkulturellen Kompetenz unserer Übersetzer, wenn es darum geht, Abläufe in der öffentlichen Verwlatung im Zielland nachzuvollziehen.

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